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The Lord Of The Forest

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Wir verlassen recht früh die Kleinstadtidylle Parakai und fahren weiter Richtung Norden. Vorbei an riesigen Weideflächen, die grüner erscheinen, als die im Süden. Der Norden scheint klimatisch nicht ganz so trocken zu sein, wie der Süden, wo alle Grasflächen ausgetrocknet und gelb-braun sind. Der Highway ist fast autofrei, hin und wieder kommt uns ein Auto entgegen. Am Highway sehen wir Briefkästen, aber keine Behausung in seiner Nähe, aber irgendwo da draußen muss wohl noch jemand sein. Der heutige Tag steht ganz im Zeichen des Kauris. Das Highlight ist die Besichtigung des Tane Mahuta im Waipua Forest. Er ist der größte noch lebende Kauribaum auf der Erde: 51,2 m hoch, 13,77 m Umfang, und er ist fast so alt wie Jesus. Sein Alter wird auf 1.500 bis 2.000 Jahre geschätzt. Tane ist der Waldgott der Maoris. Bevor man Tane besichtigen darf, muss man sich die Schuhe putzen und desinfizieren. Es gibt eigens eine Schuhputz-Anlage dafür. Grund ist der Eipilz PTA, in NZ "Kau...

Auf in die Northland Region

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Heute verlassen wir die Coromandel Peninsula und fahren in die Northland Region. Wir nehmen die SH 20 und SH 16 an Auckland vorbei. Überall Gewusel, die Ausläufer von Auckland scheinen nicht aufzuhören. Kein Wunder, denn von den fast 5 Mio. Einwohnern in Neuseeland wohnen 1,5 Mio. in Auckland. Unser heutiger erster Halt ist Riverhead, nordwestlich von Auckland. Hier gibt es die ⇒ Hallertau-Brewery Sie ist berühmt für Ihre selbstgebauten Biere. Aber nicht nur das: im Hinterstübchen befindet sich eine kleine Destillerie für ⇒ Whisky Wir schauen uns ein wenig um, machen ein paar kleine Kostproben (schließlich ist es ja mitten am Tag) und kaufen dann entsprechend ein. Als wir weiter fahren, regnet es plötzlich. Laut Wetterbericht sollte es trocken sein, aber der Regen tut dem trockenen Land schließlich gut. Auf dem Weg zu unserem Motel im Niemandsland in Parakai wollen wir uns ein bisschen die Küste anschauen und wählen den Weg zur Muriwai Beach, westlich von Riverh...

Auf den Spuren von Cook / Hauraki Rail Trail, Teil 2

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Nach der gestrigen Bike-Tour, knapp 60 Kilomter fast ausschließlich auf Gravel, lassen wir es heute ruhiger angehen. Nach ausgiebigem Frühstück starten wir am späten Vormittag in Thames, um ein weiteres Stück des Hauraki-Rail-Trails zu erkunden. Nach einigen Kilometern überqueren wir den Waihou-River, der uns unterwegs immer wieder begegnet. Ich  (Susanne) stecke heute optimistischerweise die Badesachen ein. Leider habe ich nicht mit dem Wetland-Gürtel gerechnet, der uns während der Tour dauerhaft von Meer und Strand trennt. Im Gegensatz zu gestern haben wir ein verändertes Landschaftsbild. Auf der dem Meer zugewandten Seite sehen wir dichten, mangrovenartigen Bewuchs, der sich an der Küstenlinie, der Bucht von Thames, entlang zieht, auf der anderen Seite schier unendlich erscheinende Weideflächen, die bis zu den Gebirgszügen reichen. auch hier hat teilweise die Trockenheit zugeschlagen Waihou-River, früher River Thames White faced heron Nach zwei St...

Unterwegs auf dem Hauraki Rail Trail

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Auch heute sind wir früh auf den Beinen, denn um 08.30 h startet unser Shuttle nach Waihi, dem Ausgangspunkt für unsere heutige Tour auf dem Hauraki Rail Trail. Waihi ist eine Kleinstadt, die maßgeblich durch den Goldbergbau geprägt wurde. Unser Shuttle-Fahrer, ein junger Mann mit indischen Wurzeln, ist sehr aufgeschlossen, erzählt uns interessantes über 'Land und Leute' und den Trail, so dass die einstündige Fahrt zum Ausgangspunkt sehr kurzweilig wird. Martha Goldmine Start in Waihi In Waihi angekommen, werfen wir einen kurzen Blick in die stillgelegte Tagebaugrube. Auffallend sind die goldfarbenen Gesteinswände und die Tiefe der Grube, die erahnen lassen, wie intensiv hier nach Gold gesucht wurde. Der Trail beginnt an dem alten Bahnhof Waihi und führt in leichter Bergabfahrt zunächst durch die Karangahake George. Unser Trail windet sich abwechslungsreich durch die Schlucht. Unterwegs kommen wir an den Waikino Wasserfällen vorbei. Vor der Besichtigung t...