Posts

In a hole in the ground there lived a hobbit....

Bild
“In a hole in the ground there lived a hobbit. Not a nasty, dirty, wet hole, filled with the ends of worms and an oozy smell, nor yet a dry, bare, sandy hole with nothing in it to sit down on or to eat: it was a hobbit-hole, and that means comfort.” — J. R. R. Tolkien, The Hobbit Heute waren wir da...... in Hobbingen..... in The Shire...... in Middleearth! Es bedarf keiner Worte für einen Hobbit- bzw. Lord Of The Ring - Fan (Susanne) , dort zu sein, wo alles anfing, wo die eigene Buch-Phantasie Wirklichkeit wurde. Denn Peter Jackson hat es geschafft, meine Phantasie fast zu 100 % lebendig werden zu lassen.  Hier im Hobbiton-Movie-Set wurde das Auenland geschaffen und konserviert. Taucht man hier ein, kann man den Geist von Bilbo, Frodo, Sam, Rosi, Gandalf etc. spüren...wie auch schon vor knapp 5 Jahren, als ich zum ersten Mal hier war. Es ist so, als ob alle Akteure mal eben ausgeflogen wären und gleich wiederkommen würden. Ich genieße und bin gerührt! Susanne ...

Per Bike ins Waimangu Volcanic Valley

Bild
Heute Morgen holen wir unsere Fahrräder in einem Laden mitten in Rotorua ab. Es sind 11 - Gang Hardtail-Mountainbikes von Marin mit Rock Shox-Gabel. Sie machen einen guten Eindruck. Dazu bekommen wir schicke orangefarbene Helmets. Es kann losgehen. Der Track nennt sich "Thermal by bike" oder auf maorisch "Te Ara Ahi" . Ziel ist das Waimangu  Volcanic Valley. Dort soll uns um 4.15 Uhr p.m. der Thermal Shuttle abholen und wieder zurück nach Rotorua bringen - der einzige Transport für Fahrräder, den es hier gibt. Blick auf Government Gardens - das Rotorua Museum Der Weg aus der Stadt heraus ist sehr vielversprechend. Es geht über qualmende Thermal-Felder und schmale Wege von Baumfarne und anderen exotischen Pflanzen umsäumt. Die meiste Zeit führt der Radweg dann allerdings auf einem schmalen Plattenweg direkt am State-Highway 5 entlang. Irgendwann fahren wir dann die leider auch für den Autoverkehr freigegebene Waimangu Road bis zum Z...

Rotoruas heißer Atem

Bild
Nach dem Frühstück geht' s erst mal ins Städtchen, denn wir wollen noch Vorbereitungen für morgen treffen. Eine hilfsbereite, freundliche Mitarbeiterin  der Touristeninformation bucht uns einen Shuttle, der uns samt Rädern wieder zurück nach Rototua bringt, denn morgen steht die Radtour "Te Ara Ahi" oder "Thermal by bike" auf dem Programm. Danach fahren wir zu den Geothermalquellen ins Te Puia im Te Whakarewarewa Thermal Valley, "dem heißen Atem Rotoruas". Die unwirklich anmutende, dampfende Landschaft, voll von heißen Quellen und Schlammlöchern, ist beseelt von traditioneller Maori-Kultur. Hin und wieder rümpfen wir die Nase von den übel riechenden Schwefeldämpfen. Ein gut ausgebauter Fuß-Pfad führt zu den Attraktionen und ist gesäumt mit Maori-Skulpturen. Die Hauptattraktion ist der Pohutu-Geysir. Täglich hat er bis zu zwanzig Eruptionen bis zu einer Höhe von 30 Metern. Nach einer Tasse Kaffee und ei...

Von der Hochebene ins Geothermalgebiet nach Rotorua

Bild
Wir verlassen heute die Hochebene des Tongariro Nationaparks und fahren weiter Richtung Norden nach Rotorua. Das Außenthermometer des Suzuki zeigt gerade mal 10 Grad an, als wir einsteigen. Dies ist für diese Gegend nichts Außergewöhnliches, unsere Unterkunft liegt auf ca. 1.150 Meter. Uns fröstelt es leicht - wir sind mehr die sommerlichen Temperaturen der letzten Tage gewohnt. Der Highway führt uns wieder zurück ins flachere Land, vorbei am Lake Rotoaira und Lake Taupo. Der Lake Taupo, ein Kratersee, ist mit rund 600 Quadratkilometern der größte Binnensee der Nordinsel. Wir machen einen Abstecher zu den Huka Falls. Der Waikato Fluß stürzt dort aus einer schmalen Schlucht über eine 12 Meter hohe Felswand in die Tiefe. Die Wassermassen escheinen im Sonnenlicht türkisblau. Ein PS-starkes Jet-Boot kommt voll besetzt mit Touris  in Zick-Zack-Fahrt herangebraust und treibt sein Spielchen direkt unterhalb bei den in die Tiefe stürzenden Wassermassen. Ein Spekta...

Über den Forgotten World Highway zum Tongariro Nationalpark

Bild
Wir brechen recht früh in New Plymouth auf und staunen nicht schlecht. Der Mt. Taranaki zeigt sich von seiner besten Seite, wolkenlos, einfach grandios. Er will bewundert werden. Mt. Taranaki Heute fahren wir nun den Forgotten World Highway Nr. 43 nach Westen mit Ziel Tongariro National Park. Der Highway beginnt sehr komfortabel, wird dann aber immer enger und führt über vier Bergsättel, d. h. er windet sich in engen Serpentinen nach oben und wieder zurück nach unten. Gebirgsstraße pur. Die Landschaft, aber auch die Abgründe sind atemberaubend. An manchen Stellen ist die Straße nur noch einseitig befahrbar, Teile der Straße sind weggebrochen und abgesperrt. Heute fahren mehr Fahrzeuge als erwartet. Der Highway gilt normalerweise als sehr wenig befahren.   Der Straßenverlauf führt auch durch einen engen einspurigen Tunnel und 11 km über schlechte Schotterstraße. Irgendwann schlängelt sich die Straße in engen Kurven den Wanganui-River entlang, der im ...